cscope Bill Wyman Signature

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Erwin 85
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cscope Bill Wyman Signature

Beitragvon Erwin 85 » 17.04.2009, 21:14

Hallo, ist denn dieses Gerät schon mal ausgeführt worden? Durch die Frequenz von 17kH sollte er doch prima im Oberflächenbereich auf kleine Münzen ansprechen, mit Tonunterscheidung siehe Video.
Vielleicht als Alternative zum ACE, was mir beim Video aufgefallen ist das er immer wieder resetet werden muss, ähnlich des 770 mit dem angefangen haben zu suchen!
Vieleicht ist je jemand mit dem Gerät unterwegs der uns mal einen Test
machen kann mit einem 50 Cent Stück, im Boden oder in der Luft, egal.
:?: :?: :?:
Gruß Erwin

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Andreasnewmexico
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C.Scope Bill Wyman

Beitragvon Andreasnewmexico » 17.04.2009, 21:28

Eigentlich muß er nicht so oft resettet werden, aber ich habe immer die Beine des Kamerastatives aus Alu detektet.....

Tests wird man kaum finden, da er wohl erstmalig in Deutschland angeboten wird. Die Spule muß nicht in Bewegung sein, um Metalle zu orten, wie der Pinpoint Mode bei anderen Detektoren. Durch die kleine 15cm Spule eignet er sich auch um in Kellerwänden usw. nach eingemauerten Münzen zu suchen oder Leitungen nachzuverfolgen. Er hat sogar ein Bodenanpassungsschalter für Salzstrände.

Andy

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Erwin 85
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Beitragvon Erwin 85 » 18.04.2009, 21:19

Ja im Filmchen wurde ja von 20 cm Eindringtiefe gesprochen auf Münzen,
das sollte mich doch schwer wundern. In Wiesen und gewachsenen Böden
schafte das der Gmaxx gerade so!
Wenn der Cscope die Münze in 20 cm in der Luft ortet mit der 15 Spule
ist das schon gut,
deshalb auch meine Frage nach dem Erd oder auch Lufttest, um einen Anhaltspunkt zu haben, hab nicht vor damit Rohre hinter Wänden zu suchen :lol:

Gruß Erwin

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Sonie
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Beitragvon Sonie » 10.05.2009, 22:09

Hallo Erwin,

ich habe das Bill Wyman.
Auf einen Test von mir mußt du noch etwas länger warten.
Ich lasse mir da Zeit.
Ein erster Test auf einem Acker verlief vielversprechend.

Die Töne für Eisen und Buntmetall liegen etwas nah beieinander.
Eine Unterscheidung macht mir noch Schwierigkeiten.
Wenn man dem Eisen aber näher kommt knattert es erkennbar.
Man muß nicht mit Kopfhörer suchen. Die Lautstärke ist zwar nicht einstellbar, aber sehr angenehm.
Ich bin in der Nähe eines privaten Hühnerstalls am Ortsrand gegangen.
Die Hühner waren so lange ruhig bis ich etwas gefunden hatte.
Der Ton hat sie in Panik versetzt. Kein Witz.

Luftwerte mit 10 Cent:

Es ist klar daß ein Gmaxx eine 10 Cent Münze weiter ortet. Wenn sie liegt.
Die Luftwerte für die stehende sind aber ganz exakt die gleichen beim Billy
wie beim Gmaxx II.
Wenn ich einen diffusen Ton als gut werte findet der Billy die Münze sogar noch 2 cm weiter als das XP.
Die Spule des Billy ist extrem klein.
Aber da sie auch seitlich wirkt ist sie genau so wirksam wie die serienmäßige DD vom XP.
Dennoch überstreift das XP eine größere Fläche.
Es gibt nach dem Einschalten einen leichten Abdrift.
Wenn ich jede Minute nachstelle verbessert sich die Suchtiefe vom Billy Minute für Minute.
Die Verarbeitung ist für einen Neuling vielleicht nichts besonderes.
Für jemanden der schon diverse teurere Detektoren gesehen hat ist sie überragend.
Der Batteriedeckel wölbt sich einen winzigen Hauch.
Wenn das nicht wäre könnte C-Scope das Gerät auch Rolls-Royce benennen.
Die Gestängeschraube wird, wie sollte man es von einem Gerät aus England
auch anders erwarten, von oben aus gesehen im Uhrzeigersinn festgeschraubt.
Bei allen meinen anderen Geräten ist es umgedreht.
Man dreht also am Flansch falsch rum.

Es gibt einen Beachmodus. In diesem wirk ein Disk auf Eisen.
Bombendisk! Aber die Suchtiefe reduziert sich massiv, jedenfalls was die Luftwerte angeht.
Aber dafür ist das Gerät nicht gemacht.

Ob das Bill Wyman wirklich auf Dauer mit dem XP Gmaxx mithalten kann
werde ich frühestens im Herbst erfahren, im Moment wächst bei uns alles zu und ich kann nicht auf die Äcker.
Dann kann ich die beiden mal gegeneinander laufen lassen.
Die Suche ist allerdings sehr angenehm.
Im Prinzip ist ja bei einem Non-Motion Gerät der Pinpoint immer angeschaltet.
Und es gibt keine Verzögerung beim detekten.
Das erleichtert es enorm das Fundobjekt zu orten.
Was ich nicht getestet habe ist wie es sich verhält wenn Buntmetall neben Eisen liegt.
Aber ich hatte einen Fall da hat Buntmetall ca 6 cm neben Eisen gelegen.
Das Gerät hat beide Metalle gut getrennt.

Gruß, Günther

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Erwin 85
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Beitragvon Erwin 85 » 11.05.2009, 08:48

Sehr schön mal was zu lesen zum Gerät, ich habe gesehen im Netz
das der Cscope 770XD genau der selbe ist wie der Bill W. nur mit der 20cm Rundspule, in etlichen Videos ist zu sehen das Randsignale die das Gerät gerade noch so erfasst leider nicht oder nur schwer im Ton zu unterscheiden sind, ob es sich um Eisen oder Edel handeln!
Wie tief zeigt er den im Boden ein 20 oder 50 Cent Stück an, mit eindeutigem hohen Ton für Nichteisen?
Schade das man die Gestänge nicht kleiner zerlegen kann.
Gruß Erwin :wink:

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Beitragvon Erdenkoenig » 11.05.2009, 11:18

Heben die überhaupt Tonunterscheidung? Habe nicht nach nachgeschaut. Oder meint raus diskrimiertes böses bzw. gutes Objekt?
Gruß aus Augsburg

Stefan

Aktuelles Motto : Irgendwo schneits immer....

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Beitragvon Sonie » 11.05.2009, 12:12

Hallo Erwin

das Randsignale die das Gerät gerade noch so erfasst leider nicht oder nur schwer im Ton zu unterscheiden sind, ob es sich um Eisen oder Edel handeln!

Würde ich auch so sehen. Muß das noch genauer verifizieren.
Es sei aber gesagt daß ich den Eindruck habe daß sich der Ton doch
massiv unterscheidet je nachdem ob ich rostiges Eisen oder Buntmetall habe.
Eine eindeutige Unterscheidung zwischen "frischem" Eisen und Buntmetall sehe ich im Moment nicht.
Vor allem dann nicht wenn die Metalle gerade noch so angezeigt werden.
Kurios ist, ich konnte beispielsweise eine dick verzinkte Unterlagsscheibe nicht von einer Münze unterscheiden.
Andererseits, bei einer Messingmutter und verschiedenen
Eisenmuttern gleicher Größe war ein Unterschied im Ton klar erkennbar. Ist also unterschiedlich.
Man kann sogar das Material von manchen Münzen am Ton erkennen.

Wie tief zeigt er den im Boden ein 20 oder 50 Cent Stück an, mit eindeutigem hohen Ton für Nichteisen?

Jetzt habe ich natürlich den Druck daß ich das mal testen muß.
Im Prinzip eine Sache von 20 Minuten.
Aber ich wollte mal alle meine Geräte so testen.
Da rechne ich ca 3 Stunden, und dazu muß ich mich erst zwingen.

Im Beach Modus werden nur Eisenteile ausgeblendet. Das sehr zuverlässig.
Es macht aber keinen Sinn mit diesem Gerät in mormalem Boden so zu suchen.

Ich sehe auch gerade daß das 770 identisch ist und nur eine größere Spule hat.
Ich hoffe die Empfindlichkeit auf kleine Objekte leidet nicht darunter.
Im übrigen lief das Bill Wyman sehr ruhig, ist also auf Kleinkram nicht extrem empfindlich.
Erster Eindruck, den ich bei Gelegenheit verbessere.
Gruß, Günther


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