cscope 1 mx für anfänger

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feldschlange
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cscope 1 mx für anfänger

Beitragvon feldschlange » 29.07.2009, 00:36

hallo sondelgänger!

...ist ja ein geiles hobby..und voll die natur!
gerade für mich als stadtkind eine echte erholung...

wollte mal kurz über die letzten wochen mit meinem
c scope 1 mx- einsteigergerät berichten.

die bedienung des teils ist wirklich super-
einfach, ist ja auch nur eine ein-ton-funktions-
weise, bei der man wirklich nur einen einzigen
suchton zur verfügung hat, ein display gibts sowieso
nicht...die einzige unterscheidung ist für mich
in der "sauberkeit" des suchtons zu finden:
wenn der diskriminator auf mittlere stärke gestellt wird,
werden kleine metalle insoweit ausgeblendet, daß sie einen
abgehackten und kurzen suchton ergeben, im gegensatz zu
einem satten ton bei den nicht-eisen- metallen, z.b. messing
bei den 10/20/50 cent-stücken.da muss man gut hinhören, wie sauber
und gehaltvoll dieser ton am ende ist, das hängt aber auch von
der schwenkgeschwindigkeit ab, mir erscheint das bei zu schnellem
schwenken alles etwas abgehackt...ist wohl übungssache...
den satten ton kriegt man leider auch bei grösseren metallstücken,
man muss dann also auch graben, um nix zu verpassen.
im zweifelsfall grab ich sowieso immer nach

einen reinfall erlebe ich häufig am rheinufer, hier ergeben
die grossen "rosthöfe" von ehemaligen granatsplittern einen satten
durchgehenden ton.

die suchtiefe ist für meinen bedarf ausreichend, in meinem
kleinen testacker, bei dem die münzen schräg senkrecht stehend
eingegraben sind, finde ich eine kleine 10 cent- messingmünze
noch in 13 cm tiefe, einen euro natürlich bis in 22 cm tiefe,
dabei ist die diskrimination etwas geringer eingestellt, um eine
grössere suchtiefe zu bekommen.
ob das ding jetzt superdünne, angefressene silbermünzen findet,
muss ich aber eher bezweifeln, hab bisher auch noch keine gefunden(!?)

im gegensatz zu einem whites xlt, der mich damals völlig überforderte
(und es auch in zukunft tun würde),habe ich mit dem cscope direkt
nach dem auspacken meinen spass gehabt...leider kenne ich sonst keine
anderen geräte, ich würde gerne mal einen garret ausprobieren,
was der so draufhat.aber die sollten ungefähr gleich sein,
der vorteil meines gerätes ist scheinbar das verzögerungslose anzeigen
eines gegenstandes in der erde, da soll der garret schlechter sein.

ich stecke zur zeit in einer phase, in der ich noch sehr vielen
signalen nachgrabe, mir scheint langsam, die superteuren geräte sind,abgesehen
von der besseren suchtiefe, auch dazu da, um einen vom graben abzuhalten,
ich jedenfalls grabe gerne!...vielleicht legt sich das irgenwann mal

der cscope ist sehr leicht, die 9 volt blockbatterie hält gut durch,
und wenn ich für kurztrips nur das untere gestänge mitnehme, mit einem
kleinen ast verlängert, kann ich das abgeschraubte steuerteil daran
festbinden und nach dem sondeln das ding komplett in wenigen sekunden in den
rucksack stecken...

mein fazit lautet: ne menge spaß für ganz wenig euros, ist ein super
einsteigergerät, quasi die "ente" unter den detektoren, meinetwegen auch der
500-fiat, aber ich hoffe, ihr versteht, wie ich das meine...

und wenn jemand noch gute tips für mich zu diesem gerät hat, meinetwegen auch zu
einem cscope 3 mx, darf er gerne schreiben!


mfg feldschlange

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