ACE 250

Meinungen & Infos zu Garrett Metalldetektoren (Treasure Ace, GTAx, GTI,...)

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fffranz
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ACE 250

Beitragvon fffranz » 02.08.2008, 09:51

Hallo,
ich habe mir den ACE 250 zugelegt um im Urlaub nächste Woche mal etwas den Ostseestrand abzusuchen. Da ich in Berlin wohne habe ich sonst wenig Gelegneheit das Gerät auszuprobieren - es gibt ja recht strenge Regeln hier in Bezug auf das Sondengehen. Ich persönlich habe zudem auch keine Lust, eine Bombe auszugraben.

Ich habe hier gelesen, daß Ihr häufig sogenannte Lufttests macht. Das funktioniert mit dem ACE auch sehr gut. Ich habe es zudem noch mit ein paar Münzen unter zwei dicken Matratzen probiert. Einmal zwei Münzen, einen Nagel ganz unten auf den Lattenrost, dann eine Münze und einen Goldring zwischen beide Matratzen. Eine 50 Centmünze habe ich noch mit einem Drahtgitter abgedeckt. Goldring und die Münzen werden super gefunden, auch das Pingpoint kann man gut ausprobieren. Die Münze unter dem Drahtgitter wird nicht gefunden - im Jewelry-Modus. Wenn ich Eisen mit einschalte, dann zeigt der ACE das Gitter an. Di Münze nicht - das Gitter wirkt sicher wie ein Faradaysche Käfig.
Fazit: das mit den Matratzen macht schon mal Spaß - da kann man ganz gut testen und man hat auch eine Fläche zum Absuchen. Einziger Nachteil: Ehefrau regt sich ggfls. etwas auf ;-)

Noch was: ich lese häufig was zum Thema Spulenschutz: ich werde folgendes ausprobieren: ich habe die Spule mit dem Scanner eingescannt und mir eine Schneide-Vorlage gemacht. Aus ablösbarer, selbstklebender Folie habe ich mir die Vorlage geschnitte, so daß sie paßgenau auf die Spule paßt. Die Folie ist nur 0,1 mm oder weniger dick. Eine Einschränkung der Suchleistung kann ich jedenfalls mit meinem Matratzentest nicht feststellen. Was meint Ihr - ist das praktikabel oder doch lieber einen Schutz bestellen? Preisgünstiger ist das auf alle Fälle, 3 oder 4 Euro, mehr kostet das nicht.

Ich werde mir auch ein paar Folien machen, mit denen ich die blöde gelbe Farbe des ACE abdecken werde - das stört irgendwie, sieht so nach Spielzeug aus. Ich werde - wenn ich kann - demnächst mal ein paar Fotos von meinen Verschönerungsarbeiten ausstellen.

Beste Grüße aus Berlin
fffranz

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Beitragvon Starfisch » 02.08.2008, 09:54

Berlin ist optimales Suchgebiet für Militariasachen. ;)

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inno67
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Beitragvon inno67 » 02.08.2008, 10:06

war hoffentlich keine Federkernmatratze :?

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fffranz
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Beitragvon fffranz » 02.08.2008, 13:23

... natürlich Latex ... ;-----)

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Beitragvon fffranz » 23.08.2008, 19:10

Hallo,
bin jetzt aus dem Urlaub zurück und habe mit meinem ACE 250 sehr gute Erfahrungen gemacht. Rein in Zahlen ausgedrückt: 30,- Euronen in Münzen und einen fetten Goldring für ca. 180,- (Altgoldwert) - danemben noch ein Ohrring mit Stein, einen Löffel, einen Knopf, Angelhaken und Senkblei, diverse Zelthaken, ein Zahnrad, ein Kupferdreieck, ein flachgepreßtes Teesieb.
Das hat sich doch echt gelohnt und vor allem über die etwas langweiligen Urlaubsstunden hinweggeholfen. Frau und Kinder waren auch begeistert - sie konnten endlich so lang am Stand liegen, wie sie wollten.
Zum ACE 250 - als Anfänger und nicht so ambitionierter Sproadisch-Sucher kommt man super zurecht. Nach kurzer Zeit erkennt man, was man da unter seinen Füßen hat. Münzen und anderes Edelmetall werden sehr schon am Klang erkannt. Anfangs habe ich alle Signale nachgegraben - mit der Zeit kann man aber Eisen- und Alusignale ignorieren. Bei ganzen Dosen in einer Tiefe von ca. 20 cm wird manchmal Edelmetall angezeigt - kam aber nicht so häufig vor.

Die Batterien scheinen ewig zu halten, habe sie nicht mal annähernd um einen Strich auf der Anzeige leer bekommen.

Der Pinpointer ist übrigens entgegen anderer Meinungen hier ganz nützlich. Wenn man den Aushub etwas verstreut, dann findet man das gesuchte Stück mit dem Pin sehr gut.

Also: ACE 250 - sehr gutes Gerät - natürlich ohne einen direkten Vergleich zu haben.

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Harry1984
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Beitragvon Harry1984 » 23.08.2008, 20:46

Gratuliere zu den ersten erfolgen. Was findest du so schlimm an der Farbe? Ich sehe es ehr als vorteil wenn man mit dem Gerät nicht ernst genommen wird weil es wie ein Spielzeug aussieht :wink:

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Fundbüro

Beitragvon fffranz » 24.08.2008, 16:41

noch ein Nachtrag zum Ring: der lag sehr tief - 20 cm Sand, dann Geröll mit dem Ring. Vom Design her ein Herrenring, vollkomen schmucklos aber schwer - so was wie ein Herrenring. Der Sand hat auf der Oberfläche tiefe Rillen hinterlassen, schätze ich, da diese recht ungleichmäsig auf der Oberfläche verteilt sind.

Auf die Idee, das Stück in ein Fundbüro zu bringen bin ich ehrlich gesagt nicht gekommen - da hätte ich wahrscheinlich 100 km fahren müssen. Aber grundsätzlich - wie haltet ihr das so - gibt es da eine Regel oder eine Art Ehrenkodex? Bei etwa einem neueren Ehering hätte ich da eher Hemmungen, den gleich einzuschmelzen ;-)

Bei Kleingeld und Münzen erübrigt sich die Frage.

fffranz

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Beitragvon Suche » 24.08.2008, 18:01

Ich habe auch seit kurzem den Ace 250 und bin damit auch ganz zufrieden. Neulich in 1,5 Stunden fast 10 Euro in Münzen am Badesee aufgesammelt.

Magst du mir vielleicht für Metallsuchgerät.info einen Artikel für Newbies über den Ace 250 schreiben. Könnte mir vorstellen es macht Sinn wenn es mehrere Erfahrungsberichte geben würde als nur einen/meinen.

Maximale Erfolge!

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Beitragvon fffranz » 10.08.2009, 07:24

Magst du mir vielleicht für Metallsuchgerät.info einen Artikel für Newbies über den Ace 250 schreiben. Könnte mir vorstellen es macht Sinn wenn es mehrere Erfahrungsberichte geben würde als nur einen/meinen.

Hallo,
sorry, das habe ich ganz vergessen - Du wolltes noch einen Anfängerbericht über den Garret. Ich versuch es jetzt mit Verspätung nachzuholen:

Der Garret kommt in einer kleineren Kiste und läßt sich dank der einfachen Schraub- und Steckverbindungen unkompliziert zusammensetzen. Die Handhabung ist ähnlich einfach, das Gestänge läßt sich gut an die Körpergröße anpassen. Die Bedienoberfläche ist sehr übersichtlich - sind alle Tasten verstanden, dann findet man deren Anordnung auch sehr nützlich.

Hat man sich den ACE erst einmal unter den Arm geklemmt, dann kann es auch schon los gehen. Es ist keine Kalibrierung von seitens des Anwenders nötig - das macht das Gerät allein.
Die erste Zeit geht das mit dem Pendeln der Spule sehr schön, dann zeigt sich aber, daß das Gerät nicht so ganz ausgewogen ist. Der Arm kann einem dann auf Grund der ungewohnten Bewegung schon etwas schmerzen.

Das Suchen an sich ist erstaunlich simpel. Am Anfang stellt man die Empfindlichkeit mittels Taste und Display am besten auf einen mittleren Wert.
Wenn der ACE250 etwas im Boden ausgemacht dann trötet er recht laut (weswegen man wahlweise auch einen Kopfhörer anschließen kann. Der sollte unbedingt regelbar sein - sonst droht Höhrschaden) Dabei kommt es auf den Klang des Tones an. Recht schnell bekommt man mit, daß ein tiefes, trockenes "Tröööt" nur Eisen oder Alu darstellt. Besonders am Strand kann man sich die Graberei nach Alufolie und Kronkorken rasch sparen. Je heller und sauberer der Ton erklingt, desto edler werden die gefundenen Metallteile. In den meisten Fällen jedenfalls. Mit der Zeit macht es richtig Spaß vorherzusagen, was da im Boden liegt. Durch Kreuz- und Querpendeln aus anderen Richtungen kann man den Fund noch etwas genauer unter die Lupe nehmen. Da es auch darauf ankommt, wie der Gegenstand im Boden liegt, sollte man das unbedingt auch machen.
Hat man genut Alufolie im Boden geortet kommt einem der Wunsch auf, diese und andere unnütze Sachen doch einfach auszublenden. Hier merkt man besonders gut, daß es sich lohnt, ein paar Euro mehr ausgegeben zu haben: Mit dem Diskriminator am Gerät blendet man die unerwünschten Metalle auf der Skala einfach aus. Das geschieht per Knopfdruck für jedes Skalenelement. Kommt einem jetzt z.B das ausgeblendete Eisen unter die Spule, dann ertönt kein Signal mehr. Auf der Skala blinkt das Element aber weiterhin auf, so daß man zumindest optisch noch darauf hingewiesen wird. Es gibt auch eine Anzahl von Einstellungen, die mittels Auswahltaste eingeschaltet werden können. Meist reicht aber der Allmetallmodus mit der Möglichkeit schnell etwas auszublenden. Hat man eine Einstellung für sich entdeckt, die einem besonders geeignet erscheint, gibt es noch die benutzerdefinierte Taste - dort läßt sich das bequem speichern.
Zu erwähnen bleiben noch die Tiefenanzeige (am rechten Displayrand) für den aktuellen Fund. Damit läßt sich grob herausfinden, ob der Gegestand gleich oben unter der Oberfläche oder doch etwas tiefer liegt. Meist funktioniert das nicht so ganz gut. Hier braucht man etwas Erfahrung, da auch die Größe des Fundstücks eine Rolle spielt.

Zu guter letzt noch ein Feature des Gerätes: der ACE 250 hat auch einen Pinpointer eingebaut. Besonders wenn man schon gegraben hat und der Auswurf sich überall verteilt will man gern wissen, wo genau sich das geortete Metallteil jetzt befindet. Mit dem ACE geht das allerdings nicht so optimal, besonders das lange Gestänge ist da etwas im Weg. Hier empfielt sich der Kauf eines zusätzlichen Handgerätes. Der im ACE 250 eingebaute Pinpointer scheint auch nicht so ganz zuverlässig zu sein.

Hat man seine Suche beendet, läßt sich das Gerät beqwuem zerlegen und in eine mitgelieferte Tasche verstauen.

Fazit zum Gerät: sehr schönes und vielseitiges Einsteigermodell. Nachteile sind das etwas unausgewogene Gestänge, das das Steuergehäuse nicht wasserdicht ist und die fehlende Möglichkeit, die Signallautstäre am Gerät direkt zu regeln.

Beste Grüße
fffranz

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Beitragvon Indiana Jones » 10.08.2009, 11:40

fffranz hat geschrieben:... Recht schnell bekommt man mit, daß ein tiefes, trockenes "Tröööt" nur Eisen oder Alu darstellt.
Hallo fffranz,
das ist nicht ganz richtig.
Aluminium wird beim ACE mit einem hellen Ton angezeigt.

Gruß
Wolfgang
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Fisher F70, Garrett Euro Ace + Tesoro Compadre SE (für den kleinen Indi ;-))
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Beitragvon fffranz » 10.08.2009, 15:35

Hallo Wolfgang,

dann hast Du ein anderes Gerät - bei mir klingt das dumpf oder dunkel. So finde ich das jedenfalls - vielleicht höre ich aber auch anders ...
Gruß
fffranz

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Beitragvon Indiana Jones » 10.08.2009, 19:06

Hallo fffranz,

mache doch mal bitte folgenden Test:
wähle als Programm den Allmetall-Modus, lege einen Eisennagel auf einen metallfreien Bereich des Bodens und schwenke die Spule darüber.
Danach ersetzt du den Nagel durch ein Objekt aus Aluminium, z.B. Abziehlasche einer Getränkedose oder den Schraubverschluss einer Mineralwasserflasche.
Du solltest nun einen deutlichen Unterschied bei der Tonwiedergabe hören, ansonsten glaube ich, dass dein Gerät defekt ist.

Gruß
Wolfgang
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