Tejon oder MXT

Meinungen & Infos zu Tesoro Metalldetektoren (Cortes, DeLeon, Eldorado, Compadre, Lobo, Tejon, Silver/GoldenµMax,..)

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Andi
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Beitragvon Andi » 09.01.2004, 19:21

Guten Abend !!!

Der Eldorado bringt auf dem Acker und auf der Wiese eine aktzeptable
Suchtiefe im Wald ist er bei einer dicken Humusschicht, bedingt durch
Laub ,etwas schwach.Gleicht er durch andere Qualitäten aber mehr als aus.
Ich erlaube mir anzumerken ,dass es neben der Suchtiefe auch noch
einige andere Kriterien für die Detektorauswahl gibt.
Gruss

Andy

PS: der eigene Detektor ist natürlich immer der Beste... :lol: :lol: :lol:

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Hadrianus
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Beitragvon Hadrianus » 09.01.2004, 22:48

Hallo Zimbo,

tut mir Leit aber bin nicht deiner meinung, suche schon ueber 10 Jahre, das die Tesoro's keinen tiefenmonster sind gebe ich dir recht, aber die meisten Geraeten in dieselbe Preissklassen gehen auch nicht wesentlich tiefer als die Tesoro's.
Was der Tejon betrifft der geht Tiefer als der Cortes, wenn man das Geraet ordnungsgemaes bodenabgleich macht.
Suche schon ueber 2 Monate mit der Tejon und 2 meiner Suchfreunde haben einen Cortes und wir haben viel getestet, es kam bei allen testen heraus das der Tejon tiefer ging.
Einer von uns hat ein Minelab Explorer und der geht tiefer als der Tejon, aber nur sehr MINIMAL.

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Zimbo
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Betreff Tejon vs. Cortez

Beitragvon Zimbo » 09.01.2004, 23:17

Hi Hadrianus,

ich will mich ungern mit dir streiten, aber laut Test von tesoro.de ist der Tejon eindeutig schlechter in der Tiefenleistung als der Eurosabre, vom Explorer ganz zu schweigen. Ich häng die Testtabelle mal hier mit an.
Und das obwohl eine wesentliche stärker Sendeleistung des Tejon propagiert wurde.

Gruß Zimbo

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Tejon

Beitragvon Zimbo » 09.01.2004, 23:19

Testtabelle hochladen funktioniert nicht, keine Ahnung warum


Gruß Zimbo

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Beitragvon emce80 » 10.01.2004, 01:32

Hallo zusammen!

Die Tabelle auf tesoro.de irritiert mich auch sehr!!!!
Dann wäre ja der Euro Sabre mit 25cm x 30cm Spider-Spule echt ein Supergerät!!!
Leider stehen dort keine Angaben wie tief der Tejon mit der großen Spider-Spule geht... :cry:

Bei eifelsucher.de gibts ja auch ne Vergleichstabelle! Und die sieht ja wieder total anders aus!
Anbei bemerkt: Der Test auf tesoro.de ist in einem Waldboden mit Fundstücken die da angeblich schon einige Jährchen rumliegen...der Test auf eifelsucher.de bezieht sich ja auf das Medium Luft!!!

Wann gibbet denn endlich mal einen einheitlichen Test??? :cry: :cry:
In Deutschland wird doch sonst alles genormt und geprüft...hier sollte der Stiftung Warentest mal ran!!!

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Beitragvon eifelsucher » 10.01.2004, 09:42

emce80 hat geschrieben:
Anbei bemerkt: Der Test auf tesoro.de ist in einem Waldboden mit Fundstücken die da angeblich schon einige Jährchen rumliegen...der Test auf eifelsucher.de bezieht sich ja auf das Medium Luft!!!

Wann gibbet denn endlich mal einen einheitlichen Test???


Hallo emce80,
das liegt doch wohl auf der Hand - oder kannst Du mir einen "Standartboden" nennen, der überall zu finden ist :?: 8O
Glaubst Du das es solch einen Boden überhaupt gibt?

Es spielen viele verschiedene Eigenschaften eine Rolle!
Die wichtigsten wären dann wohl: Bodenmineralisation, Feuchtigkeit, Temperatur, Beschaffenheit des Bodens (wie: gewachsener Boden oder umgegrabenes Feld).

Ergo, bleibt nur der Lufttest übrig und der ist schon schwer genug nachzuvollziehen :wink:

Hinzu kommen die unterschiedlichen Parrameter die bei einem Test mit verschiedenen Geräten einheidlich sein sollten, aber meißt nicht sind.

Da könnte ich ein Buch drüber schreiben..... :?

Gruß
Thomas
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Beitragvon Hadrianus » 10.01.2004, 10:25

Hallo Zimbo,

oft, auch hier bei uns in den Niederlanden fuehrt man einen Luft test aus, Persoenlich hasse ich die tests weil man mit dem Geraet auf den Aeckern sucht und nicht in der Luft.
Was Eifelsucher sagt stimmt genau, auf dem Acker kommt da noch die Bodenmineralisation, Feuchtigkeit hinzu was nicht zum guensten des Tiefen kommt.
Kann dir nur Sagen was unsere Erfahrungen in der Prakzis sind auf dem Feld mit Standard Suchscheiben an die Geraete, und der Tejon ging immer Tiefer wie der Cortes aber nicht tiefer wie der Explorer, der unterschied zwischen Tejon und Explorer waren sehr gering.
Auserdem einen Luftest mit dem Explorer geht sowieso schlecht weil der einen lausigen tiefgang hat in der Luft

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Beitragvon emce80 » 10.01.2004, 13:31

Hallo zusammen!

Thomas...dat mit dem Buch wär doch ne Marktlücke!!! :D :D :D
Ok hast mich überzeugt...kein genormter Test! :cry:

Was mich jetzt noch mal brennend interesieren würde:
Du hast den Tejon doch bestimmt mit der großen Spider-Spule getestet, oder????
Kann man die Eregebnisse irgendwie in Prozent ausdrücken???
Wie viel tiefer geht er mit dieser Spule???
Läuft er dann noch genauso wie mit der kleinen Spider????

Und was kostet denn so ein Spülchen????

MfG
Markus

P.S. Gibt es eigentlich eine extra für Deutschland hergestellte Version???
Werden ja doch alle in USA hergestellt...

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Beitragvon Ram ram » 10.01.2004, 20:57

Hallo.
O.k ich weiß, Lufttests sind nicht so ausschlaggebend. Mein Kollege (MXT) und ich (Tejon) haben trotzdem einen via telefon gemacht.
Ergebnis:
2 Euro- MXT 25cm
Tejon 30 cm.

Ob der Test unter diesen Umständen ( Lufttest im Wohnzimmer ) wirklich zu gebrauchen ist - ich würde nicht darauf bestehen. :duel:

Gruß Ram ram
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Betreff Tejon vs Cortez

Beitragvon Zimbo » 10.01.2004, 21:07

Hi hadrianus,

da hast du recht das die Lufttest nicht pauschal aussage kräftig sind.
Gerade der Tejon verspricht hier mehr als er im Boden halten kann und das hängt damit zusammen das er 17 khz arbeiten, eine Wellenlänge die sich in der Luft wesentlich besser ausbreiten kann als eine 10 khz Wellenlänge weil diese wesentlich niederfrequenter ist. Im Boden kehrt sich das wider um. Vorallem wenn es sich um verdichteten Boden handelt. Nicht umsonst arbeiten die meisten Geräte die relativ tief gehen mit 1-5 khz (Explorer,DFX usw.) bzw. als einer der Suchfrequenzen bei mehreren Signalfrequenzen. 17 khz hat aber den vorteil das es besonders gut auf Edelmetalle und Kleinsteile anspricht, aber eben nur bis zu einer geringen tiefe. Die meisten Profigeräte wie DFX benutzen daher mehrer Suchfrequenzen die das ganze Spektrum abdecken.
Für ein Allrounder ist eine Frequenz zwischen 5-12 Khz geeignet.
Wie eben der Eurosabre oder Cortes die 10 khz Suchfrequenz haben und dadurch auf verdichteten Boden eine höhere Eindringtiefe, wie der Test auf Tesoro.de auch eindeutig belegt.


Gruß Zimbo

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Beitragvon Ram ram » 10.01.2004, 21:13

Ich denke gerade deswegen ist er ein sehr gutes Gerät für die Ackersuche. Das er nicht das optimale Gerät für den Wald ist, weiß ich .

Gruß Ram ram
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Beitragvon eifelsucher » 10.01.2004, 22:24

emce80 hat geschrieben:Du hast den Tejon doch bestimmt mit der großen Spider-Spule getestet, oder????
Kann man die Eregebnisse irgendwie in Prozent ausdrücken???
Wie viel tiefer geht er mit dieser Spule???
Läuft er dann noch genauso wie mit der kleinen Spider???


Hallo emce80,
auf was tiefer???
Auf ne Handgranate oder einen Stahlhelm sicherlich :twisted:
Die Kleinteilempfindlichkeit lässt aber sicherlich nach, genauso wie das Pinpointing.
Wie tief willst Du denn graben? Oder brauchst Du ihn für die Militariasuche?

Gruß
Thomas

P.S.
Nein. der Tejon ist nicht speziell für den europäischen Markt hergestellt worden, das war der Euro-Sabre
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Beitragvon Hadrianus » 10.01.2004, 22:48

Hallo Zimbo,

das mit der freq. ist so 'ne Sache, der Tejon hat zwar eine hohe frequenz aber hier spielt noch ein anderes item mit, naemlich der processor oder oscillirator (musst mich entschuldigen denn ich kenne nicht alle Worter auf Deutsch) ist wesentlich schneller als die herkoemlichen. Darum geht es auch Tiefer als Normal, zum beispiel der Lobo der hat ja ungefaehr dieselbe freq.

Du Scheibst: Nicht umsonst arbeiten die meisten Geräte die relativ tief gehen mit 1-5 khz (Explorer,DFX usw.) bzw. als einer der Suchfrequenzen

Der Minelab Explorer hat aber 28 Suchfrequenzen von 1,5 bis 100 kHz und ist damit meiner Meinung eines der besten Geraete was man heut zutage kaufen kann.
Stimmt dass wie niedriger der Freq. ist wie tiefer ein Geraet eindringt, aber je Schlechter es diskriminiert.
Hier einen Luft test vom Tejon aus den Niederlanden:


Disc. op "foil" en sens. op 10

1 cent """""""" 27
2 """""""" 30
5 """""""" 32
10 """""""" 32
20 """""""" 34
50 """""""" 36
1 euro """""""" 35
2 euro """""""" 37

denarius """""" 28
sestertius """""" 40
klein follis """""" 23
hammered """""" 20

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Betreff große Spule

Beitragvon Zimbo » 10.01.2004, 22:56

An Emenec80,

ich würde trotzdem die große Spiderspule nehmen, schon alleine wegen der besseren Flächenabdeckung, die kleine Spider ist doch arg zierlich und man wedelt bei großen Flächen ewig.
Auch die Tiefenleistung verbesset sich nach meiner Meinung erheblich, nicht nur bei großen Objekten.

Gruß Zimbo

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Betreff Tejon

Beitragvon Zimbo » 10.01.2004, 23:12

Hi hadrianus,

der Ozillator kann nicht schneller arbeiten, er schwingt auf eine bestimmte Frequenz, hier beim Tejon 17 Khz, mit einer bestimmten Leistung.
Mit Verlaub das gefasel vom angeblichen Hochleistungsozillator ist Quatsch. Beim Tresoro erfolgt die Frequenzerzeugung aller wahrscheinlichkei nach durch den Microcontroller, spricht er ist so programmiert das er an einen seinen Analogausgängen die 17 khz anliegen hat und über ein Anpassglied an die Spule gesendet wird.
Die Sendefrequenz mit einer beliebigen Leistung zu erzeugen ist ziemlich einfach und für die Fähigkeit eines Detektors nicht so wichtig. Viel entscheidenter ist die Signalauswertung des empfangen Signals.
Im gegensatz zu Whites geräten erfolgt das beim Tresor ebenfalls direkt durch den Microcontroller. Das emfangene Signal wird über ein Kopplungsfilter direkt an einen Analogeingang des Chip gelegt, wo dieses digitalisiert wird und mit den ebenfalls digitaliesierten Ausgangsignal verglichen, zwecks ermittlung der Phasenverschiebung. Unter Umständen werden die beiden Signal auch direkt Analog vom Chip gemischt. Müsste man den Schaltplan sehen. Aus der Phasenverschiebung berechnet der Chip intern das entsprechende Signal und gibt dieses als Tonsignal aus.



Gruß Zimbo


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