Test Tesoro Tejon

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Bacchus
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Re: Sabre, Tejon und 25 x 30-Spule

Beitragvon Bacchus » 02.07.2004, 11:27

eifelsucher hat geschrieben:a) welche 25x30er Spule meinst Du? Die "normale" Spiderspule oder die neue Doppel-D Spule?

Ich meinte die grosse Spiderspule.

Ist aber eigentlich Egal, da die Spiderspule auf alle Landgeräte außer dem Tejon und den Lobo passen.
Ebenso passt die neue Doppel-D Spule nur auf den Tejon/Lobo!

Aaaha, okay, alles klar.


b) wieder eine offene Frage; was bezeichnest Du als "Sabre"?
Der Tejon arbeitet, (wie im übrigen alle Geräte mit einer manuellen Groundbalance), dann unruhig wenn der Bodenabgleich nicht 100% richtig ausgeführt wurde, dies macht sich aber in der Hauptsache erst auf unterschiedlich stark mineralisierten Böden bemerkbar!

Ich meinte den EuroSabre.

Die Böden in meiner Gegend (um Posen herum) bezeichne ich als nicht mineralisiert, dafür sind sie seeeehr stark verschrottet (Abfall). Ich gucke mich nach einem tiefgehenden UND gut diskriminierenden Detektor um; in Frage kommen eigentlich nur der EuroSabre, Tejon und Compass XP Pro Plus. Bin zwei Jahre lang mit Compass Coinscanner gelaufen und bin von der Firma begeistert, Tesoro wäre eigentlich mehr ein Experiment. Umso mehr bin ich von den mehrmals unterschiedlich ausfallenden Tejon/EuroSabre-Vergleichstest verwundert und irritiert.

Wie verhält sich denn der Tejon mit der DoppelD-Spule? Als wir darüber mal kurz auf Matthias´ Forum gesprochen haben, warst Du nicht so richtig überzeugt, oder interpretiere ich jetzt Deine Aussage falsch? Ich möchte hauptsächlich Münzen suchen, allerdings bin ich auch der MilitariaSuche nicht abgeneigt (mit Militaria meine ich jetzt keine Panzer, Panzerfäuste und ähnliches Grossgerät :wink:)

Gruss und lieben Dank für die schnelle Reaktion
Jakob

Sobbi
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Beitragvon Sobbi » 05.08.2004, 12:08

Servus,

ich häng mal wieder meinen Senf an diesen Thread:

War mit dem Tejon unter einer Hochspannungsleitung unterwegs (mit der Standard-Spider);........nix, absolute Ruhe, herrlich :wink:

Gruß Sobbi
Nimm die Menschen wie sie sind, ....es gibt keine anderen!

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vito

Beitragvon vito » 12.11.2004, 19:21

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Beitragvon eifelsucher » 12.11.2004, 19:46

vito hat geschrieben:Sagt mal, werden in den Tejon 8 AA sized Batterien eingesetzt?

Bei den Geräten mit Leitwertanzeigen verstehe ich das, hat der Tejon aber nicht. Oder aber braucht der Tejon mehr Leistung und die 9V Blöcke würden nicht lange halten?

GGF Vito


Hallo Vito,

ja, beim Tejon kommen 8 Mignonzellen rein.
Theoretisch läuft er auch mit 9 Volt, allerdings spricht dann die Batteriekontrolle sehr bald an.
Bedingt durch die größere Sendeamplitute des Tejons und des Lobos benötigen diese Geräte auch eine größere Batteriekapazität, die Stroaufnahme ist auch messbar höher.


Gruß
Thomas
Ausführliche Hilfe- und Infoseiten rund ums Thema Sondengehen und Metalldetektoren findet man auf meiner (überarbeiteten) Hompage mit der altbekannten Adresse - www.eifelsucher.de

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Beitragvon vito » 12.11.2004, 21:36

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Beitragvon eifelsucher » 12.11.2004, 22:05

vito hat geschrieben:Dank für die schnelle Antwort! :lol:

GGF Vito


Gern geschehn und das alles ohne Spam :lol: :lol:

Gruß
Thomas
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Goldgräber
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Re: Test Tesoro Tejon

Beitragvon Goldgräber » 04.07.2009, 22:55

eifelsucher hat geschrieben:Da es noch kein Forum für den Tejon gibt hab ich meinen etwas überfälligen Testbericht hier mal reingesetzt.
Ich hoffe das sich andere Tejon-Benutzer auch mal zu Wort melden !

So nun will ich mal loslegen - hatt ein bischen gedauert, aber Gut Ding will Weile haben :D

Bei den Witterungsverhältnissen der letzten Tage aussagekräftige
Bodentests zu machen ist wirklich nicht leicht!
Ich werde die Tests wohl noch mal auf "etwas" feuchteren Ackerboden machen
müssen :cry: Die Böden bei uns sind extrem trocken gewesen.

Soviel sei aber schon gesagt: Der Tejon ist ein top Detektor für den
fortgeschrittenen Sondengänger, also nicht unbedingt für den Einsteiger zu
empfehlen. Was auf keinen Fall heißen soll das der Tejon eine schlechte
Bedienbarkeit hätte, die Bedeinungsanleitung des Generalimporteurs ist
vorbildlich, knapp 30 DIN A4 Seiten, reichlich bebildert.

Da mag es der Anfänger doch für den Einstieg in das Hobby
etwas einfacher und greift wohl eher
auf den Silver µMax oder ein ähnlich einfachen Detektor zurück.


Einige Leistungspunkte:

1. Ein gestochen scharfer Diskriminator der bedingt durch die 2 getrennten
Diskriminatoren eine sehr hohe Bandbreite (Auflösung) zulässt.
Die beiden Diskriminatoren lassen eine Vielzahl von Suchtechniken zu, hier
muss jeder
für sich selbst heraus finden in welcher Stellung gesucht werden möchte um
die besten Ergebnisse zu erzielen.
Der Tejon ist aber ganz sicher nichts für -Grabungsfaule-,
denn auch etwas größere Eisenteile bekommt man ähnlich wie beim Lobo
Supertraq angezeigt. Hier hilft dann der Disk 2 zu unterscheiden.

2. Sehr hohe Eindringtiefe (tw. besser als der des Tesoro-Lobo)

3. Ein Pinpointing das selbst schwächste Signal in einen laut und deutlichen
Ton umwandeln (hat mir sehr gut gefallen!)
Wenn der Signaltonregler auf VCO steht schwillt der Detektor von einem
dunklen Anzeigeton zu einem hellen Anzeigeton an, das macht das Auffinden
der Objekte zu einem echten Vergnügen.

4. Sehr einfache manuelle Bodenanpassung (innerhalb von 10-20 Sekunden
erledigt), der Detektor läuft insgesamt sehr ruhig, bei meinen
Tests brauchte die Bodenanpassung nicht während der Suche nachjustiert
werden.

5. Batterietest direkt nach dem Einschalten (all inklusiv) mit einer schnellen Tonfolge die
beim nachlassen der Betriebsspannung weniger wird. Einfach und effektiv
gemacht.

6. Der Anzeigeton lässt sich, je nach "Geschmack", in der Frequenz
verändern,
dadurch ist z.B. auch eine optimierte und individuelle Tonanpassung beim
Kopfhörerbetrieb möglich. Man kann stufenlos zwischen einem dunklen und hellen Signalton
entscheiden. ( Auf VCO geschaltet arbeitet der Tejon in der Werkseinstellung ).

7. Der 3-fach Umschalter unterhalb der Elektronik, ermöglicht eine nie
dagewesene leichte Bedienbarkeit. Mit dem Umschalter wird zwichen Disk 1 und Disk 2
und dem dynamischen Pinpointing umgeschaltet.- Wirklich sehr komfortabel!
Der Umschalter ist schön groß ausgefallen und hervorragend leicht zu schalten.
Eine Federspannung bringt den Umschalter nach loslassen sofort wieder in die
Mittelstellung zurück, der Haupt-Diskriminator Disk 1 ist dann aktiv.

Der Tejon reagiert auf NE-Kleinstteile wie eine Furie(!) jedoch können
natürlich auch
Kleinteile aus Folie ausgeblendet werden. Eine Schrotkugel aus Blei mit
einem Durchmesser von 2,4mm ist noch auf 6 cm klar zu detektieren.

Die praktische Suche wurde auf stark mineralisierten Ackerboden, (ich wohne
am Fuße eines Vulkans - Basalt und Lava), mit im Boden befindlichen, also
nicht von mir eingebrachten, Objekten getestet.
Nach einer kurzen Einarbeitungszeit fand ich die für mich optimale Einstellung
des Tejon. Hier ist etwas Geduld gefragt, halt wie bei allen neuen Detektoren.
Zur Anzeige kamen hier auch schmiedeeiserne Bolzen und Nägel, die aber nach
leichter Korrektur des Disk1-Einstellers klar als Eisen erkannt wurden (bröckeln).


Es kommt wie gesagt, sehr stark darauf an wie man die beiden Diskriminatoren
einstellt, dies bedarf einer gewissen Übung.
NE-Metalle kommen immer klar zur Anzeige, auch wenn Sie tiefer liegen.

Noch was ist mir aufgefallen:
Wenn im Disk 1 gesucht wird und das Teil entweder an der Oberfläche liegt und/ oder größer ist, kann es zu einem Overload-Ton kommen. Am Anfang war ich deswegen etwas irritiert, mittlerweile ist es für mich aber zu einer zusätzlichen nützlichen Objektinformation geworden.


Ich habe bisher den Eindruck das die Empfindlichkeit auf Kleinteile gegenüber
dem Lobo Supertraq noch erhöht worden ist. Die Anzeigen selbst noch so kleiner
Bunt- und Edelmetalle bekommt man prägnant und aggressiv in die Ohren "geknallt"-
da kommt keine Langeweile auf. Ackersucher werden über die Empfindlichkeit
begeistert sein, die höhere Tiefenleistung wird den "Waldläufern" helfen die Humus-
Schicht besser zu durchdringen.
Insgesamt ein ausgespochen überzeugender Detektor mit einem sehr gutem Preis-Leistungsverhältniss !

Mit freundlichem Gruß
Thomas Schwarz
(Eifelsucher)
hallo thomas schwarz ich habe eine frage und hoffe das du mir sie beantworten kannst,also ich möchte im ausland nach gold suchen ,habe auch schon erlebt wie jemand in griechenland gold gefunden hat auf einem acker durch zufall als er sein acker am bearbeiten war,ich möchte nun professionell suchen mit einem detektor ,ich brauche einen guten detektor der auch in 3 m tiefe etwas orten kann,gibt es so einen detektor,wenn ja wie heisst es,also ich würde bis 1000 euro für einen detektor ausgeben,ich brauche etwas professionelles und nicht die billigteile,ich bitte dringend um hilfe

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Beitragvon Lippi » 05.07.2009, 05:37

Hallo Goldgräber,
auch wenn ich nicht der Thomas bin möchte ich dazu etwas schreiben.

In Ländern wie Griechenland oder der Türkei ist das suchen mit einem Metalldetektor ohne Genehmigung verboten.Egal ob Staatsbürger oder nicht.Wenn du erwischt wirst hast du den Status eines Raubgräbers und das wird anders wie in Deutschland mit Gefängnis bestraft.Funde müssen grundsätzlich gemeldet werden.Die Strafen dort werden auch durchgesetzt.So wurde mal einer in der Türkei bei Ausfuhr eines Steines(angeblich Historisches Kulturgut)zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt.Auch wenn Gold auf einem Grundstück gefunden wird gehört es noch lange nicht dem Finder oder dem Gründstücksbesitzers.Viele Länder habe da noch ihre Hand drauf.Die Verbote sind der Schutz des Ausverkaufs von Kulturgutes.Solltes du bei der Ausfuhr egal ob Gold oder Kupfer erwischt werden bekommst du es mit Bundesbeamten des jeweiligen Landes zu tun und dann spielt es keine Rolle mehr ob Verwante,Bekannte oder der Dorfbürgermeister gesagt haben"mach mal".Genehmigungen werden immer durch eine obere Behörde erteilt.Eine Genehmigung an Schatzsucher oder Goldgräber wird in der Regel nicht erteilt.
Auch in Deutschland unterliegt das Suchen mit einem Metalldetektor sehr engen Regeln.Das mitnehmen von Munition oder Munitionsteilen ist verboten.Funde von Münzen die vor 1871 geprägt wurden müssen zur Begutachtung abgegeben werden.Wird man zum Finder so ist man noch lange nicht der Besitzer.

PS.Dir ist schon bekannt das der Beitrag vom Eifelsucher etwas älter ist?

lippi

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Beitragvon eifelsucher » 05.07.2009, 10:28

Danke Lippi! :D
Die rechtliche Seite wird immer wieder gerne vergessen, ist aber letztendlich Sache der Leute. Abschrecken lassen sich die wenigsten von Verboten und angedrohten Strafen, dafür muss man noch nicht mal ins Ausland gehn.....

Aber um die Frage hier zu beantworten, die mir Goldgräber auch per PN gestellt hat, hier ein neuer Infolink zu der Thematik.

http://www.eifelsucher.de/html/Tipps_zur_Goldsuche.htm
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Beitragvon Lippi » 05.07.2009, 11:12

Hallo eifelsucher,

ich glaube einfach das den jüngeren die Rechtslage nicht bekannt ist.Die wenigsten wissen das die Strafen in einem anderen Land hart durchgesetzt werden.In einigen Ländern gibt es Einheiten von Polizei und oder Militär die das recht auch umsetzen.Mit den Beamten dort braucht man garnicht erst zu diskutieren wie es noch bei einem deutschen Polizisten möglich ist.
Ich möchte nicht das meine jüngeren Sondlerkollegen ihre Zukunft verbauen wegen dem Abenteuer Schatzsuche.Vielleicht wird der eine oder andere ja später mal Archäologe und sitzt nicht im Knast wegen Raubgräberei.

Gruß lippi

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Beitragvon sparta » 04.08.2009, 23:53

gelöscht

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Re: Test Tesoro Tejon

Beitragvon elmara74 » 17.02.2011, 21:15

Hallo alle

Test Tesoro Tejon mit der Tschechischen Republik

http://www.lovecpokladu.cz/home/tejon-n ... esoro-3462

Elmara74

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Re: Test Tesoro Tejon

Beitragvon elmara74 » 14.07.2012, 11:04

Zwei umfangreiche redaktionelle Detektor testet Tesoro Tejon. Und ein Test unter Verwendung von Sonden Children of Ultimate.

http://www.lovecpokladu.cz/home/tejon-n ... esoro-3462

http://www.lovecpokladu.cz/home/hloubko ... s6mxi-5609


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