Leitwertanzeige und erster Test BH Discovery 3300

Lufttest, Bodentest und Vergleichstest von Metalldetektoren

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Paralizer
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Leitwertanzeige und erster Test BH Discovery 3300

Beitragvon Paralizer » 10.09.2007, 17:19

Ich habe von Indiana Jones den Discovery 3300 gekauft und war sowie mit der Kaufabwicklung, als auch mit dem Gerät sehr zufrieden.

Nun habe ich mal erste Lufttests damit unternommen und möchte euch meine Ergebnisse Zwecks Diskussion und eurer Vergleichswerte darstellen.

Getestet habe ich ausschließlich unsere Euro und Cent Münzen. Über die Suchtiefe kann ich nur sagen, dass das Gerät jede Münze bis zu einer Tiefe von mindestens 15 cm angezeigt hat, die 2 Euro Münze noch bis ca. 30 cm, aber wie gesagt, im Lufttest mit 3/4 Sensitivity.
Die Tiefe ist mir auch nicht so wichtig, ich sammel die guten Stücke lieber nach Leitwert direkt vom Boden ab, anstatt tief zu buddeln :D

Der Bodenabgleich funktioniert ebenfalls sehr gut, auch der Notch und Disc zeigt Funktion. Da muss ich mich jedoch noch präziser einarbeiten.

Toll finde ich die sehr gute Leitwertanzeige, die mit einer kleineren Spule allerdings noch ein wenig genauer erscheint.

Hier die Ergebnisse:

2€ , Leitwert 55-56, Tiefe 30cm, Ton 3
1€ , Leitwert 66, Tiefe 20cm, Ton 3
50c, Leitwert 74-76, Tiefe 20 cm, Ton 4
20c, Leitwert 69-74, Tiefe 15 cm, Ton 3-4
10c, Leitwert 60, Tiefe 15 cm, Ton 3
5c, Leitwert 90, Tiefe 15 cm, Ton 3
2c, Leitwert 41, Tiefe 20 cm, Ton 4
1c, Leitwert 5, Tiefe 15 cm, Ton 1 <-- da wundert mich das Ergebnis, war aber bei beiden Spulen gleich.

Mich würde mal interessieren, was eure Leitwerte so sagen.

Gruß nebenbei an Bloodygood, bald haben wir Frost, also kauf dir bitte endlich deinen Detektor :D

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Indiana Jones
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Beitragvon Indiana Jones » 10.09.2007, 19:55

Grüß dich Paralizer,

deine ermittelten Werte stimmen in etwa mit denen von mir erzielten überein.
Auch das die Werte bei beiden Spulen ungefähr gleich sind.
Bei der Großen Spule schein der eigentliche Vorteil wohl nur darin zu liegen, dass man beim Sondeln auf "schrottfreien" Böden mehr Fläche machen kann. :roll:

Gruß
Wolfgang
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Fisher F70, Garrett Euro Ace + Tesoro Compadre SE (für den kleinen Indi ;-))
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Beitragvon inno67 » 10.09.2007, 22:27

hy ähnlich denen der Whites

mann achte auf +15= 50 Pfennig, +22 Markstücken, +12Abziehlaschen und Goldringe und dann die Vielzahl der einzelnen Kronkorken die bei mir immer von - bis +39 voll reinhämmerten darüber eher selten es sei denn Becks und Mixery.

MfG Inno

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Beitragvon Lippi » 11.09.2007, 14:25

Hi Paralizer,
wenn ich mir die Werte so anschaue kann er gut mit einigen Tesoros mithalten.
Mit Luftwerten ist das so eine Sache geworden!Bei moderneren Geräten werden heute bei einigen Modellen Verstärker in den Spulen mit eingebaut(wegen Störungen),diese Verstärker schalten nur richtig durch wenn die Referenz vom Boden da ist.Deshalb würde ich als Vorschlag machen eine Münze auf einer Wiese zu legen und dann zu Messen.Diese Messung dürfte dann etwas genauer sein und nicht wundern wenn die Werte besser werden weil einige Hersteller bereits 4fach Signalverstärker einbauen.

Gut Fund

lippi

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Strandbesuch

Beitragvon Paralizer » 10.10.2007, 14:42

Ich war neulich zusammen mit Bloodygood am Strand in Sehlendorf. Ich habe meinen Discovery 3300 und er seinen Whites MXT ausprobiert.
Auf den MXT gehe ich hier nicht ein, da es nicht mein Gerät ist und Bloody es vlt selber machen möchte.

Ich bin von der Leitwertanzeige echt beeindruckt. Sie ist super Präzise so das ich sagen konnte, bei 54-56 ist es ausnahmslos ein 2 Euro Stück, bei 65-67 ausnahmslos ein 1 Euro Stück.
Bei Messing wie 20cent oder 50cent erklingt ein heller Ton, der Leitwert liegt zwischen 68 und 95, aber auch diese begehrten Münzen lassen sich gut unterscheiden. Etwas ungenauer wird es bei 10cent Münzen, die keinen genauen Leitwert anzeigen lassen., der Ton aber hell erklingt
Bei springenden Werten von 1-3 und plötzlich auf 195-199 war es fast immer eine Dosenlasche und bei konstanten Werten bis max 10 fast immer ein Kronkorken, oder Münzen kleiner als 5 cent.

Fazit: Bevor ist mich in Zukunft nach Schrott bücke und jeden Mist ausbuddel, verlasse ich mich (zumindest am Strand) auf die Signale und Anzeige. Dann brauche ich die lohnenden Münzen eigentlich nur noch absammeln.
Zudem ist das Gerät sehr leicht und kostengünstig.
Einziges Manko ist das für meinen Geschmack zu klapperige Gestänge, wodurch es bei schnellem Gang zu Fehlsignalen kommt. Aber auch das ist mit wenig Aufwand sehr einfach zu optimieren.

Kann den Discovery 3300 auch Anfängern uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Beitragvon Erdenkoenig » 11.10.2007, 07:32

Toll geschrieben! Danke ... sollte die Bunte ACE-Tüte Konkurent bekommen? ... Klingt jedenfalls so!
Gruß aus Augsburg

Stefan

Aktuelles Motto : Irgendwo schneits immer....

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Beitragvon CoinHunter » 31.12.2007, 13:02

Hallo Paralizer,

ich möchte nicht oberlehrerhaft klingen, aber lass Dir ausgehend von meiner langjährigen Erfahrung sagen, bevor du davon ausgehst, dass Du bei den von Dir beschriebenen Leitwerten von 1, 2 oder 3 die auch mal nach 195 springen und wieder zurück immer eine Ziehlasche unter der Spule hast, buddel lieber. Alee Geräte mit Leitwertanzeige, egal von welchem Hersteller arbeiten nach dem selben Prinzip. Daher kann ich Dir versichern, dass kleine dünne Silbermünzen aus dem Mittelalter den gleichen Leitwert haben können und die Anzeige in der von Dir geschilderten Weise hin und herspringt. Also lieber 99 Ziehlaschen freilegen als die hundertste, eine Silbermünze, liegen zu lassen. Mir der Zeit kommt dann die Erfahrung, so dass Du es halbwegs richtig beurteilen kannst. Auf Flächen wo man Münzen erwarten kann grabe ich immer nach. An Plätzen und auf Wegen wo viele Leute unterwegs sind lasse ich es meistens. Mir persönlich ist es schon passiert, dass ich mit Leitwert 1 bis 3 eine handvoll Zielaschen ausgegraben habe und ich eigentlich dort bei diesem Signal nicht mehr graben wollte, doch noch eine schöne Silbermünze Mainzer Prägung aus der ottonischen Zeit (um das Jahr 1000) herauskam. Insgesamt habe ich dann noch drei Stück an dem Platz gefunden. Also, immer schön buddeln und die Ziehlaschen als modernes Beiwerk akzeptieren, einstecken und später entsorgen. Irgendwann wirst Du mit Sicherheit eine oder mehrere mittelalterlich Silbermünzen dafür ernten!

Gruß CH
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Beitragvon Paralizer » 31.12.2007, 13:13

Hallo CoinHunter,

vielen Dank für deinen Beitrag. Ich sehe das so langsam ähnlich. Da ich aber bisher mit dem Bounty Hunter nur am Strand unterwegs war, habe ich an dieser Stelle das Buddeln dann sein gelassen. An anderen Stellen, gebe ich dir Recht, da macht es Sinn nach jedem Signal zu graben.

Im Januar habe ich einen Termin beim ALSH, dann werde ich über die weitere Vorgehensweise zum Erhalt meiner Suchgenehmigung informiert.
Bis dahin, gehe ich garnicht mehr los, da ich es mir nicht im Vorwege schon selber schwer machen will. Wenn ich erwischt werde, könnte ich mir die Genehmigung abschreiben, oder es wird sehr schwer.

Ausserdem ist es sicher auch interessanter, nicht immer nur am Strand zu suchen. Freue mich wenn es denn endlich legal losgehen kann.

Grüße

Para

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Beitragvon inno67 » 31.12.2007, 14:11

Hallo!

Ein Kumpel und ich gehen am Strand nur noch mit dem Fisher F2 obwohl wir beide noch teure
Modelle besitzen. Die Kiste ist dort einfach nicht zu schlagen. Wir hatten als vergleich 3 verschiedene XP`s, MInelabXT50, Whites DFX, Tesoro Vaquero und Fisher 1256 da das Gebiet stark umsondelt ist keiner kam an die Funde des F2 heran.

MfG Inno

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Beitragvon Lippi » 31.12.2007, 14:14

Hallo Paralizer,
ich kann dir für die Münzsuche nur Geräte mit einer höheren Suchfrequenz empfehlen so ab 10 kHz aufwärts.
Die Leitwertunterscheidung bei BH Geräten ist zu sehr auf US Münzen eingestellt.Versuche mal einen Test und probiere mal bei Euromünzen aus welche Magnetisch sind mit einem Magneten.Eurocent Münzen sind platierte Münzen.Höhere Frequenzen können hierbei besser unterscheiden und das gilt auch für andere Münzen sowie die Unterscheidung zwischen Eisen und nicht Eisen.

Gut Fund
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Beitragvon CoinHunter » 31.12.2007, 14:25

Lippi hat geschrieben:Hallo Paralizer,
ich kann dir für die Münzsuche nur Geräte mit einer höheren Suchfrequenz empfehlen so ab 10 kHz aufwärts.
Die Leitwertunterscheidung bei BH Geräten ist zu sehr auf US Münzen eingestellt.Versuche mal einen Test und probiere mal bei Euromünzen aus welche Magnetisch sind mit einem Magneten.Eurocent Münzen sind platierte Münzen.Höhere Frequenzen können hierbei besser unterscheiden und das gilt auch für andere Münzen sowie die Unterscheidung zwischen Eisen und nicht Eisen.

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Gruß CH
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Beitragvon Lippi » 31.12.2007, 15:07

na klar kannste alles im Internet Nachlesen wenn Konstrukteure etwas über ihre Geräte schreiben und auch bei den Patenten kannst auch du noch viel erfahren mußt eben mal nur die Mühe machen zu suchen.
Nicht umsonst haben die meisten Hersteller die Suchfrequens erhöht auch Bounty Hunter hat bei dem Platinum die Frequens erhöht.
Bei der Entwicklung von einem F4 oder dem GMP stehen völlig verschiedene Aspekte im Hintergrund aber beides sind Metalldetektoren.

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