Was ist der Unterschied zwischen Ebinger 720C und 722C ?

Metalldetektoren für spezielle Aufgaben wie z.B. Unterwassersuchgeräte oder Metallsuchgeräte für die Nugget oder Strandsuche, etc.

Moderatoren: Icke, Moderatoren

Benutzeravatar
meinschatz
Schreiber
Beiträge: 13
Registriert: 26.09.2006, 14:05
Wohnort: Yambol/Bulgarien
Kontaktdaten:

Was ist der Unterschied zwischen Ebinger 720C und 722C ?

Beitragvon meinschatz » 08.06.2008, 11:33

Hallo Leute,
habe endlich das nötige" Kleingeld" mir einen "vernünftigen" Detektor zu kaufen. Kurz vor dem Urlaub am Meer (Suche nach verlorenem Schmuck) schwebt mir ein UW Gerät vor. Ebinger scheint mir eine gute Wahl zu sein. Natürlich möchte ich auch Strand suchen. Und da scheiden sich die Geister. Der Ebinger 720C ist ein kompaktes und relativ preisgünstiges Gerät verglichen zum 722C. Ist aber für Strandsuche weniger geeignet, außer man kriecht auf dem Bauch herum. :-)))
Es hat auch keinen "Diskriminator" im Gegensatz zum 722C. Wie das auch beim 722C auch ausgeprägt sein soll ? :?
Ach ja und die Batterien halten beim 722C länger, dafür kostet das Gerät 2,5 mal mehr als der 720C. Die Verlängerung für die Landsuche ist ein einfaches Rohr, dass als Verlängerung dient. Ob das für längere Suche geeignet ist, sei mal dahingestellt. Bequem wie bei "richten" Landgerät ist es bestimmt nicht.

Jetzt meine Frage: Soll ich mir den 722C kaufen oder den 720C und einen Minelab Sovereign ? Preislich kommen diese ziemlich gleich.

Mich irrietiert ein wenig der "Diskriminator" für Gold? beim 722C, funktioniert dieser wirklich genauso sicher wie beim Minelab ?

Nervt mich der 720C total, weil er für jeden Sch... anschlägt, obwohl ich mich nur Goldschmuck interessiere ?


LG

Nazif
:lol:

Benutzeravatar
Erdenkoenig
Board-Inventar
Beiträge: 1100
Registriert: 22.01.2004, 11:17
Wohnort: Augsburg
Kontaktdaten:

Beitragvon Erdenkoenig » 09.06.2008, 06:36

Ich befürchte, es wird nicht so viele Leute geben die sich mit Ebinger-Geräten auskennen... Glaube Eifelsucher vertreibt die auch.
Gruß aus Augsburg

Stefan

Aktuelles Motto : Irgendwo schneits immer....

Benutzeravatar
Lytton
Detektoren Freak
Beiträge: 49
Registriert: 22.05.2007, 16:31
Kontaktdaten:

Beitragvon Lytton » 09.06.2008, 09:49

Hallo meinschatz,

ich stand/stehe auch vor diesem Problem und finde keine Antwort. Der Minelab Excalibur II (der Souvereign ist ein Landsuchgerät) ist momentan günstig, da guter Dollarkurs, erprobt und arbeitet mit 17 Frequencen (1.5, 3, 4.5....25.5 kHz). Der Ebinger ist schön klein, aber eine Angabe über Frequenzen habe ich nicht und "greifbare" Tests finde/fand ich nicht.

Ich habe dann ne Chinagurke für die UW-Suche genommen. Nach den ersten Tests brauch dann auch gleich Wasser ein und ich stehe wiede rvor der Frage UW..was nun?

Es gibt auch noch die Variante von Pocket Uniprobe UW (klein und handlich), aber auch hier finde ich keine guten Infos. Schriebe mal, was du machen willst. Ich bin da sehr interessiert, auch wenn ich eher nach Goldnuggest in Flüssen/Bächen suchen möchte. Aber im Badesee ist solch eien Suche auch interesant.

Gruß
Lytton

Benutzeravatar
meinschatz
Schreiber
Beiträge: 13
Registriert: 26.09.2006, 14:05
Wohnort: Yambol/Bulgarien
Kontaktdaten:

Beitragvon meinschatz » 09.06.2008, 09:53

Hallo Stefan,
das habe ich schon befürchtet. Werde mich wohl direkt an Ebinger und an den Eifelsucher wenden müssen, obwohl ich nur Lob über die Geräte erwarte , die wollen diese ja auch verkaufen. Den 720er haben eigentliche einige aus dem Forum, aber schreiben kaum was dazu. Vielleicht schämen sie sich auch wegen dem teuren Fehlkauf. ;-(o)
Obwohl, Ebinger kann nicht so ein Fehlkauf sein, da viele Behörden dort kaufen. Nur ziemlich teuer sind sie schon und der Unterschied zwischen diesen beiden Modellen scheint mir nicht besonders zu sein, mit dem Aspekt Preis-Leistungs-Verhältnis gesehen.

Na dann, gut Fund.

LG nach Augsburg

Nazif

Benutzeravatar
meinschatz
Schreiber
Beiträge: 13
Registriert: 26.09.2006, 14:05
Wohnort: Yambol/Bulgarien
Kontaktdaten:

Beitragvon meinschatz » 09.06.2008, 10:04

Hallo Lytton,
unsere Beiträge haben sich gekreuzt. :)
Aus China bevorzuge ich nur essen und Böller. 8) Bei Elektronik bevorzuge ich Qualität. Der Minelab ist einfach zu schwer. Da ist der Tiger Shark schon erheblich leichter und handlicher. Nur Ebinger ist noch ein Tick qualitativ besser. Ich habe mir beide Bedienungsanleitungen kommen lassen, viel sagen diese leider auch nicht aus. Ich möchte tagsüber im Meer und abend/morgens natürlich auch am Strand suchen. Der 720 ist sehr handlich, unauffälig, wasserdicht. Er ist ein sogenanntes PI Gerät und sehr gut für Salzwasser geeignet. Dafür piept er für jedes Metall. Das kann schon mal nerven. Der 722 soll angeblich auch Buntmetalle (u.a. Gold) unterscheiden können und außerdem hat er eine Verlängerung für den Strand. Die Verlängerung ist jedoch nur ein Rohr mit einem Gewinde dran. Also sehr unhandlich und ermüdend. Es ist einfach ein kompromiss. Der Minelab Sovereign ist dagegen für die Goldsuche am Strand ideal. Der Ex ist ideal für das Meer, jedoch sehr schwer für die Landsuche. Wie du siehst gibt es keine Eierlegengewollmilchsau...oder wie es sonst heißt....


LG

Nazif

Benutzeravatar
Erdenkoenig
Board-Inventar
Beiträge: 1100
Registriert: 22.01.2004, 11:17
Wohnort: Augsburg
Kontaktdaten:

Beitragvon Erdenkoenig » 09.06.2008, 10:55

Den Sovereign für den Strand halte ich auch für die beste Wahl... vor allem würde ich mal schauen, ob DU nicht einen gebrauchten XS2a bekommst. Mit dem war ich super zufrieden am Strand.
Im Wasser ist es problematischer.... Richtig tauchen oder nur watten ... nicht so einfach. Meine erste Wahl wäre der Excalibur wegen der Metallunterscheidung und weil die Sov./Excalibur Serie gut mit dem Salz klarkommen. PI hingegen hat unbestreitbare Vorteile, weil sie wirklch gut im Salzwasser laufen, aber man muß halt alles ausbuddeln, was bei Müllstränden tierisch nervig ist.
Gruß aus Augsburg



Stefan



Aktuelles Motto : Irgendwo schneits immer....

Benutzeravatar
Lytton
Detektoren Freak
Beiträge: 49
Registriert: 22.05.2007, 16:31
Kontaktdaten:

Beitragvon Lytton » 09.06.2008, 14:54

Hallo meinschatz,

nenne mir doch nur ein PI-Detektor der wirklich unterscheiden kann, eagl Wasser- oder Landdetektor ...

Ich dachte, dass das BBS vom Minelab Excalibur ausreicht:

BBS = Broad Band Spectrum; Erweiterung von VLF-TR( Very Low Frequency - Transmitter/ Reciever). Es wird mit 17 verschiedenen Frequenzen von 2 kHz bis 25 kHz gearbeitet. Laut Werbung und Foren die ich durchstöberte, höhere Tiefenleistung und weniger Störungen durch Bodenmineralisierung. Ich wußte aber nicht, dass das Gerät so schwer ist.

Natürlich ist der Ebinger kleiner, leichter und "verschwindet" hinter dem Taucherarm - sehr verführerisch..., aber auch sehr teuer.

Aber ich finde keine halbwegs nachvollziehbare Aussage, ob er wirklich gut / besser ist usw...

Gruß
Lytton

Gruß
Lytton

Benutzeravatar
meinschatz
Schreiber
Beiträge: 13
Registriert: 26.09.2006, 14:05
Wohnort: Yambol/Bulgarien
Kontaktdaten:

Beitragvon meinschatz » 09.06.2008, 15:20

Hallo Lytton,
das ganze Leben ist ein Kompromiss. Als Alternative gibt es noch den Tesoro Tiger Shark (889.-- Euro/2kg) für Land- und Wassersuche. Der Excalibur II (Pro) ist auch nicht schlecht, kostet aber ab 1349.-- Euro (2,1kg mit 8" und 2,3kg mit 10")! Der Ebinger 720C wiegt dagegen nur 0,78 kg und kostet "nur" 549.-- Euro, der Ebinger 722C wiegt ca. 1,5kg und kostet stolze 1349.-- Euro !

Ich bin selbst überfragt. Interesant wäre es, wenn sich Leute zu Wort melden würde, die mit den o.a. Geräte schon Erfahrungen haben.

Gruß

Nazif

Benutzeravatar
Erdenkoenig
Board-Inventar
Beiträge: 1100
Registriert: 22.01.2004, 11:17
Wohnort: Augsburg
Kontaktdaten:

Beitragvon Erdenkoenig » 10.06.2008, 07:08

Was für Spulen haben die Ebinger?

Die Minelabs laufen gut an Salzstränden (meine Theorie :wink:), weil sie den Frequenzbereich entsprechend Boden dann anpassen. Man hört auch am Treshhold, wie sie manchmal den Bandbereich wechseln. Sprich am Strand werden sie im unteren Frequenzbandbereich laufen und weniger im oberen (je nach nässe) ... kann sein das meine Theorie völliger Schmarn ist, aber denke nicht!

Wenn Ihr ein PI-Gerät zum tauchen sucht, würde ich mir auch die Whites Surfmaster Geräte anschauen!
Gruß aus Augsburg



Stefan



Aktuelles Motto : Irgendwo schneits immer....

Benutzeravatar
meinschatz
Schreiber
Beiträge: 13
Registriert: 26.09.2006, 14:05
Wohnort: Yambol/Bulgarien
Kontaktdaten:

Beitragvon meinschatz » 13.06.2008, 16:17

Habe inzwischen mit Fa. Ebinger, Fa. Secon und Thomas Schwarz von Eifelsucher gesprochen. Der 720er hat die selbe Elektronik, beide PI Geräte sind ohne Disk, der 722er hat eine größere und u.a. für die Landsuche neigbare Spule und eine aufschraubbare Rohrverlängerung. Praktisch durch die Blume bzw. hinter vorgehaltener Hand sagte man mir: 722er ist zu teuer, also nicht kaufen.
Vom Disk, vor allem im Meer und hauptsächlich am Strand, wird ebenfalls ab geraten. Entweder funktionieren diese gar nicht oder sehr ungenau. Für die reine Strandsuche wird ein PI Gerät (gerne ohne Disk) mit wasserdichter Spule und sehr hoch gelegener, besser abnehmbarer (Hipmount) Elektronik,
empfohlen.

In dem Sinne

Gut Fund

Gruß

Nazif

P.S. Da die Suche zu 90% im "bauchnabelhohen" Meer/Strandnähe abspielen wird, werde ich mir erst man den 720C gönnen. :lol:

Benutzeravatar
Lytton
Detektoren Freak
Beiträge: 49
Registriert: 22.05.2007, 16:31
Kontaktdaten:

Beitragvon Lytton » 17.06.2008, 10:47

Hallo meinschatz,

und was ist nun dein Fazit?

Ich bin am Strand mit meinem Tesoro Lobo zufrieden. Der Lobo hat einen Black Sand Filter. Störungen durch Salzwasser kann man so herausfiltern, wenn man dass denn möchte.

Ist zwar auch hipmount-fähig, aber beim Strandsondeln nicht nötig.


Ich weis ja nicht wer dir den MIST empfehlt:

"Für die reine Strandsuche wird ein PI Gerät...."

denn diese Person hat wohl noch nie am Strand gesondelt. Gerade am Strand gibt es soviel Schrott, dass eine gute Diskriminierung "geld-/silber-/gold-/münzenwert" ist^^.

Beispiele: Kondomverpackungen, Tetrapacks, Spielzeug, Kronkorken, Feuerzeuge, Handys, Münzen, Ringen, Ketten

Du wirst verrückt ohne einen vernünftigen Disk!

Natürlich funktioniert ein Disk beim PI-Gerät (egal ob Land oder Wasser) immer sehr sehr ungenau - sonst wäre man schon steinreich...schmunzel. Die Frage lautet aber, ob der Ebinger 720er gut unter Wasser arbeitet, denn es gibt da wenig gute Geräte. Gerade weil das Gerät so klein ist, gefällt es mir.

Gruß
Lytton

Benutzeravatar
DAff
Detektoren Profi
Beiträge: 127
Registriert: 20.04.2003, 22:35
Wohnort: Land Brandenburg
Kontaktdaten:

Beitragvon DAff » 07.07.2008, 21:52

Hay

Ich überlege auch gerade mir ein Ebinger 720 zuzulegen.
So wie ich es gelesen habe , kann er wohl Buntmetalle von Eisen unterscheiden. Ansonsten klingt er auch für mich Ideal.
Na da werde ich morgen wohl auch mal rumtelefonieren.
Gibts aus der Türkei auch schon nen Erfahrungsbesicht ?? :)
Lass dich da bloß nicht weckschnappen, weil di ein wertvolles Artefakt mitnimmst ! :bur: :-)))


Gruss

Benutzeravatar
Lytton
Detektoren Freak
Beiträge: 49
Registriert: 22.05.2007, 16:31
Kontaktdaten:

Beitragvon Lytton » 08.07.2008, 15:24

DAff hat geschrieben:Lass dich da bloß nicht weckschnappen, weil di ein wertvolles Artefakt mitnimmst ! :bur: :-)))
Gruss


... oder ein Stein!

Gruß
Lytton

Benutzeravatar
Erdenkoenig
Board-Inventar
Beiträge: 1100
Registriert: 22.01.2004, 11:17
Wohnort: Augsburg
Kontaktdaten:

Beitragvon Erdenkoenig » 08.07.2008, 15:36

Pi-Geräte haben keinen funktionierenden Disk! Und egal mal was andere sagen: Wo man Müll erwartet, ist ein PI Gerät scheibe, weil man jeden rostigen Nagel ausbuddelt! Und glaubt mir es gibt genug an den Stränden. Nutze Pi-Geräte zum Strandsuchen nur wenn ich mit wenig Müll rechne und/oder die Strandreinigungsmaschinen die Suche am Strand einem die Funde jeden Morgen wegsammeln. Dann bleibt einem zum Zeitvertreib halt die von der Ebbe freigegebene Fläche. Der Sovereign lief dort gut (besser als irgendein anderer Detektor den ich bisher hatte), verliert aber an Tiefe und läßt sich manchmal irritieren (Fehlsignale).
Gruß aus Augsburg



Stefan



Aktuelles Motto : Irgendwo schneits immer....

Benutzeravatar
eifelsucher
Board-Inventar
Beiträge: 1056
Registriert: 23.09.2002, 12:21
Detektor: XP ADX 150, XP-DEUS, GPP
Wohnort: Bonn-Bad Godesberg
Kontaktdaten:

Beitragvon eifelsucher » 09.07.2008, 14:12

Alsooooooo....

Um das mal ein bisschen zu entwirren :roll:

Nur ein Ebinger UW-Detektor verfügt über eine Metallartenerkennung und die funktioniert wie Stefan schon andeutet nicht wirklich "prickelnd"...

Folgende Ebingergeräte haben definitiv keinen Disk oder Metallartenerkennung:
UWEX 720 C
UWEX 722 C
UWEX 722 T
UWEX 725 GC

Nur das UWEX 725 PA hat eine Erkennung. Die PA-Funktion steht für ein EBINGER-Pulse-Analyzing- System, das die objekteigene Signatur (Größe und Materialbeschaffenheit) des aufgespürten Metallobjektes über die Abklingzeit untersucht und unterschiedlich anzeigt. Es kann auf magnetischem Untergrund oder auf gebranntem Material (z.B. Tonscherben) eingesetzt werden.

Ich persönlich bleibe dabei was ich "meinschatz" geraten habe.
Keine Eierlegende Wollmilchsau kaufen sondern zwei Geräte die für die jeweiligen Sucherfordernisse optimal geeignet sind. Heißt für die Strandsuche einen VLF-Detektor (da reicht schon ein ACE-250) und für unter Wasser ein PI-Gerät (Beispiel UWEX 720).
Summa sumarum kommt er damit wesendlich billiger weg als mit einem Kombigerät - Bsp. Tiger Shark oder Excalibur.

Gruß
Thomas

P.S. Ich beiße nicht und drück auch keinem einen Detektor durch den Hörer. Wer Fragen hat der rufe mich bitte an!
Ausführliche Hilfe- und Infoseiten rund ums Thema Sondengehen und Metalldetektoren findet man auf meiner (überarbeiteten) Hompage mit der altbekannten Adresse - www.eifelsucher.de


Zurück zu „Metalldetektoren für spezielle Aufgaben“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: grasdackel, moci und 1 Gast